(Augen auf für alle!)
Von Gerry Dressler – Gründer von Flugsimulation-VFR (Schweiz)
Winnie:
„Da sitzt du im Flugzeug, der Start oder die Landung steht an – und plötzlich kommt die Ansage: ‚Bitte alle Fensterblenden öffnen.‘
Und du denkst dir: ‚Warum? Ich wollte doch gerade mein Nickerchen machen!‘
Ganz einfach:
Das hat nix mit Aussicht genießen zu tun, sondern mit Sicherheit.
Denn wenn was passiert, müssen alle – Crew und Passagiere – sofort sehen, was draußen los ist.“
Schritt 1: Orientierung für die Crew
Wenn die Kabinencrew in Sekunden entscheiden muss, ob links oder rechts rausgerutscht wird, ist es hilfreich, wenn sie sieht:
- Auf der einen Seite nix gut – es brennt!
- auf der anderen Seite alles gut – bis auf den Feuerwehrwagen! Was will der denn?
Das Auge kann schneller entscheiden als jedes Funkgerät.
Schritt 2: Augen an die Helligkeit gewöhnen
Offene Blenden bedeuten: Die Augen passen sich schon mal an das Licht draußen an – ob Tag oder Nacht.
So sieht jeder im Notfall besser und stolpert nicht wie Winnie nachts auf dem Weg zum Kühlschrank.
Schritt 3: Bonus für Passagiere
Auch Passagiere können helfen:
Wenn draußen Funken sprühen oder ein Triebwerk raucht, sind hundert offene Augen mehr wert als nur sechs von der Crew.
Manchmal ist es genau ein Passagierblick, der die entscheidende Info liefert.
Winnies Wollfazit:
„Fenster auf heißt: Alle Augen helfen mit. Sicher ist, wer nicht ins nur ins Handy schaut.


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