(Schafsteuerung im Pausenmodus)
Von Gerry Dressler – Gründer von Flugsimulation-VFR (Schweiz)
Winnie:
„Viele Leute denken, ein Autopilot ist so was wie ein Super-Roboter, der das ganze Flugzeug alleine fliegt – inklusive Smalltalk mit den Passagieren und Schafuccino oder Schafolade servieren.
Nöpe……. tut er nicht.
Ein Autopilot kann eine Menge – aber er macht nur das, was ihm der Pilot vorher eingestellt hat.
Kurs halten, Höhe halten, Geschwindigkeit steuern. Er kann auch sinken und steigen – aber er hat null eigene Fantasie.
Wenn man ihm nix sagt, bleibt er stur, wie Pfüddi mit seinem Nuggi.“
Schritt 1: Der Autopilot ist ein Helfer, kein Chef
Der Autopilot ist da, damit die Piloten im Reiseflug nicht stundenlang den Steuerknüppel festhalten müssen.
Das wäre so, als würdest du drei Stunden lang mit dem Arm aus dem Fenster zeigen – irgendwann schläft er dir ein.
Schritt 2: Vorprogrammierte Präzision
Im Cockpit tippen die Piloten vorher alle wichtigen Punkte in den Bordcomputer: Start, Steigflug, Route, Landung, Wetter, Gewicht etc.
Der Autopilot „liest“ das und führt brav aus.
Er ist wie ein Navi im Auto – nur dass er nicht „Bitte wenden“ sagt, wenn du dich vertust, sondern einfach den Kurs stur weiterfliegt.
Schritt 3: Warum der Pilot trotzdem gebraucht wird
Wenn’s turbulent wird, ein anderer Flieger im Weg ist oder sich das Wetter ändert, muss der Pilot eingreifen.
Der Autopilot denkt nicht mit – er hält nur die Linie.
Oder wie Möbi sagt: „Automatisierung ersetzt keine Intuition und Schafs-Cleverness.“
Ich sag: „Autopilot kann viel – aber meinen Schafuccino immer noch nicht umrühren.“
Winnies Wollfazit:
„Autopilot heißt nicht ‚alles automatisch‘. Er ist eher der Schäfchenhüter, der dafür sorgt, dass keiner aus der Reihe läuft – während der Hirte immer noch nach dem Weg schaut.


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